Therapiemethode

Körperpsychotherapie

Der Körper ist nicht nur eine Hülle, in der wir leben, sondern eine Verkörperung dessen, was wir sind und erlebt haben. Was auch immer wir erleben, wir erleben es in und durch unseren Körper. Alle Gefühle sind nur fühlbar, weil sie im Körper auftauchen. Er ist Grundlage für das Entstehen, Verarbeiten und Speichern von Gefühlen.

Die Körperpsychotherapie macht sich diese Dynamik der wechselseitigen Einflussnahme von Psyche und Körper zunutze. Damit ist es möglich,  psychische Krankheiten über den Körper und umgekehrt, körperliche Beschwerden über Verstehen und Fühlen zu beeinflussen.

 

Typische Methoden, die ich anwende, sind

  • Wahrnehmungs- und Achtsamkeitsübungen
  • kleine Rollenspiele
  • Berührungen
  • Atem- und Bewegungsübungen
  • Bioenergetik (emotional-körperliches Aufladen und Entspannen über Atem und Muskulatur)
  • Gestalttherapie

Mit diesen Methoden haben Sie die Möglichkeit, bewusst zu spüren, was in Ihrem Körper vorgeht und dies anschließend zu beschreiben. Sie lernen somit, ihre Körpersprache, Gefühle und Emotionen wahrzunehmen, zu beachten und sie auszudrücken und damit auch ein Stück weit zu kontrollieren.

 

Ziele des therapeutischen Prozesses können sein

  • vorhandene Ressourcen zu stärken und bedrohlich empfundene Gefühlszustände zu lindern und nach Möglichkeit aufzulösen
  • Alte Erfahrungs- und Verhaltensmuster durch neue Erlebnisse in den Hintergrund treten zu lassen
  • mehr Lebendigkeit und Freude zu spüren
  • Verbundenheit zu fühlen: mit sich selbst, dem eigenen Körper und den Dingen in dieser Welt
  • eine reife, selbstbewusste Persönlichkeit zu entwickeln, die Rückschläge und Enttäuschungen integrieren kann
  • Raum zu schaffen für unterdrückte und nie gelebte Persönlichkeitszüge

Somit ist der Körper nicht nur eine Hülle, in der wir leben, sondern eine Verkörperung dessen, was wir sind und erlebt haben.


Mehr zu meiner Arbeit finden sie auch unter:

Integrative Massage


Die Rolle der Sprache

Unsere Körperverbundenheit spiegelt sich auch im täglichen Sprachgebrauch:
Etwas „sitzt mir im Nacken“, „liegt mir schwer im Magen“ oder „bricht mir das Herz“. Wenn mich etwas erleichtert, „fällt mir ein Stein vom Herzen“ oder ich kann es „loslassen“.


Unsere Sprache ist ein wichtiges Instrument der Körperpsychotherapie, um Erlebnisse mitzuteilen, Zusammenhänge zu erkennen und die neuen Erfahrungen, die durch die Übungen und Berührungen gemacht werden, zu verankern.


Sprache greift auf das Körpererleben zurück, weil sie sich damit auf die universelle Erlebnis- und Verständigungsgrundlage aller Menschen bezieht.



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